Viele fragen sich: Kann eine Wärmepumpe einen Altbau ohne Dämmung beheizen? Die Antwort ist oft ja, aber es hängt von wichtigen Faktoren ab.
💡 Zusammenfassung
- Wärmepumpen können in ungedämmten Altbauten funktionieren. Wichtig sind niedrige Heizwassertemperaturen und eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von mindestens 3,0. Hohe Vorlauftemperaturen bis zu 50 °C oder mehr sind oft nötig.
- Niedertemperatur-Heizkörper und ein hydraulischer Abgleich verbessern die Effizienz. Kosten für den Austausch eines Heizkörpers liegen bei 100–500 Euro. Hybridlösungen mit Gasheizungen helfen, hohe Temperaturen zu erreichen.
- Verschiedene Wärmepumpenarten sind geeignet: Luft-Wasser-Wärmepumpen (14.000–19.000 €) für milde Winter, Sole-Wasser-Wärmepumpen (ca. 18.000 €) oder Hochtemperatur-Wärmepumpen für alte Systeme.
- Staatliche Förderungen wie KFW und BAFA decken bis zu 70 % der Investitionskosten. Eine Wärmepumpe im ungedämmten Altbau kostet zwischen 20.000 und 40.000 Euro für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser kosten mehr.
- Photovoltaikanlagen senken Stromkosten und machen das System nachhaltiger. R290-Kältemittel steigern die Effizienz von Wärmepumpen. Wartung reduziert den Verbrauch und erhöht die Langlebigkeit der Anlage.
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- Kann eine Wärmepumpe im Altbau ohne Dämmung funktionieren?
- Voraussetzungen für den Betrieb einer Wärmepumpe ohne Dämmung
- Arten von Wärmepumpen für Altbauten ohne Dämmung
- Herausforderungen im ungedämmten Altbau
- Vorteile einer Wärmepumpe im Altbau
- Tipps zur Effizienzsteigerung
- Kosten und Fördermöglichkeiten
- Fazit
- Häufig gestellte Fragen
Kann eine Wärmepumpe im Altbau ohne Dämmung funktionieren?
Eine Wärmepumpe kann auch in einem ungedämmten Altbau arbeiten. Ungedämmte Gebäude haben jedoch einen hohen Wärmebedarf von 150–300 kWh/m² im Jahr. Wichtig ist eine niedrige Heizwassertemperatur und gleichzeitig eine hohe Quellentemperatur.
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) sollte mindestens 3,0 betragen, um effizient zu sein.
Hohe Vorlauftemperaturen sind nötig, da oft alte Heizkörper genutzt werden. Die Nutzung von Hochtemperatur-Wärmepumpen oder eine Kombination mit einem Brennwertgerät kann helfen.
Fraunhofer ISE zeigte in einer Studie mit 56 Altbauten über 5 Jahre, dass der Einsatz erfolgreich sein kann.
Ein hoher Wirkungsgrad entsteht nur mit geringem Temperaturunterschied.
Voraussetzungen für den Betrieb einer Wärmepumpe ohne Dämmung
Eine Wärmepumpe im Altbau benötigt oft Anpassungen am Heizsystem. Wichtige Schritte reduzieren Wärmeverlust und verbessern die Energieausbeute.
Optimierung der Heizkörper
Heizkörper sollten für den Betrieb einer Wärmepumpe im Altbau angepasst werden. Niedertemperatur-Heizkörper sind wichtig, da sie mit geringen Vorlauftemperaturen effizient arbeiten.
Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt wird. Der Austausch von Heizkörpern kostet zwischen 100 und 500 Euro pro Stück. Große Heizflächen wie Flächenheizungen verbessern die Effizienz zusätzlich.
Alte Heizsysteme mit kleinen Heizkörpern verbrauchen mehr Energie. Durch den Einsatz von optimierten Heizkörpern kann der Wärmeverlust reduziert werden. Solche Maßnahmen senken den Energiebedarf und erhöhen die Leistungsfähigkeit der Wärmepumpenheizung.
Energiesparen wird damit leichter und nachhaltiger.
Auswahl der richtigen Wärmepumpenart
Die Wahl der Wärmepumpenart hängt vom Altbau und dem Energiebedarf ab. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet 14.000 bis 19.000 Euro und ist gut für milde Winter. Bei höherem Wärmebedarf eignet sich eine Sole-Wasser-Wärmepumpe für etwa 18.000 Euro.
Hochtemperatur-Wärmepumpen liefern hohe Vorlauftemperaturen für alte Heizsysteme.
Eine passende Wärmepumpe senkt den Energieverbrauch und schützt die Umwelt.
Die Kombination mit einem Pufferspeicher verbessert die Effizienz. Auch das Einbinden einer Photovoltaik-Anlage erhöht die Stromnutzung aus erneuerbarer Energie. Eine optimale Auswahl spart Kosten und sorgt für eine nachhaltige Heizanlage.
Nutzung von Hybridlösungen
Hybridlösungen kombinieren Wärmepumpe und bestehende Heizsysteme wie eine Zentralheizung. Solche Systeme sind besonders effizient in Altbauten ohne ausreichende Wärmedämmung. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann z.B. mit einer Gasheizung gekoppelt werden, um hohe Vorlauftemperaturen zu erreichen. Das spart Energie und senkt die Betriebskosten.
Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Solarthermieanlagen steigert die Effizienz weiter. Mit einer PV-Anlage lässt sich die Wärmepumpe teilweise mit Solarstrom betreiben. Solche Lösungen bieten flexible Optionen für Altbauten und verbessern den Dämmstandard langfristig, ohne direkt eine Fassadendämmung ergänzen zu müssen.
Arten von Wärmepumpen für Altbauten ohne Dämmung
Es gibt verschiedene Wärmepumpensysteme für Altbauten ohne Dämmung, die mit erneuerbaren Energiequellen arbeiten und durch passende Heizsysteme eine gute Leistung erreichen können.
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Mehr InformationenLuft-Wasser-Wärmepumpe
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind flexibel und einfach zu installieren. Sie nutzen die Umgebungsluft als erneuerbare Energiequelle. Besonders bei Altbauten ohne Gebäudedämmung bieten sie Vorteile durch ihre unkomplizierte Montage.
Die Kosten dafür liegen zwischen 14.000 und 19.000 Euro. Dieses Heizsystem eignet sich gut, um umweltfreundlich und effizient zu heizen. Dank moderner Wärmetauscher können Wohnungen selbst bei höherem Energiebedarf beheizt werden.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe macht nachhaltiges Heizen auch im Altbau möglich.
Die Integration in bestehende Heizsysteme ist oft problemlos. Kombinationen mit Photovoltaikanlagen erhöhen die Effizienz zusätzlich. Hochleistungsfähige Kältemittel wie R290 verbessern die Leistungsfähigkeit.
Die Nutzung von Hybridlösungen ist ebenfalls möglich, falls der Wärmebedarf besonders hoch ist. Ein regelmäßiger Service sorgt für langfristige Energieersparnis.
Sole-Wasser-Wärmepumpe
Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt Erdwärme als Energiequelle. Sie ist besonders effizient, da die Bodentemperatur über das Jahr konstant bleibt. Die Installation erfordert jedoch Bohrungen oder Erdarbeiten, was hohe Kosten verursacht.
Diese liegen oft bei rund 18.000 Euro. Langfristig senkt die Wärmepumpe den Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß.
Im Altbau ohne Dämmung arbeitet dieses Heizsystem durch konstant hohe Vorlauftemperaturen effektiv. Kombinationen mit anderen erneuerbaren Energiequellen wie Photovoltaik steigern die Effizienz weiter.
Eine energetische Sanierung ist nicht zwingend nötig, macht den Betrieb aber noch günstiger.
Hochtemperatur-Wärmepumpe
Hochtemperatur-Wärmepumpen sind ideal für ungedämmte Altbauten. Sie liefern hohe Vorlauftemperaturen von bis zu 70 °C, die alte Heizsysteme wie Radiatoren benötigen. Das macht sie besonders geeignet für Gebäude ohne Fußbodenheizung oder Dämmung.
Diese Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energiequellen wie Luft oder Wasser. Ihr Betrieb bleibt effizient, auch bei niedrigen Außentemperaturen. Sie reduzieren CO₂-Emissionen und helfen, das Heizungsgesetz einzuhalten.
Hohe staatliche Förderungen machen sie zudem erschwinglicher.
Wärmepumpenart | Energiequelle | Vorteile | Kosten |
---|---|---|---|
Luft-Wasser-Wärmepumpe | Umgebungsluft | Einfache Installation, gut für Altbauten, kompatibel mit Photovoltaik, Nutzung von R290-Kältemittel möglich | 14.000 – 19.000 € |
Sole-Wasser-Wärmepumpe | Erdwärme | Hohe Effizienz durch konstante Bodentemperatur, effektiver Betrieb auch ohne Dämmung, geringerer Energieverbrauch | ca. 18.000 € |
Hochtemperatur-Wärmepumpe | Luft oder Wasser | Hohe Vorlauftemperaturen bis 70 °C, ideal für alte Heizkörper, funktioniert auch bei niedrigen Außentemperaturen | Je nach System unterschiedlich, oft höher als Standard-Wärmepumpen |
Herausforderungen im ungedämmten Altbau
Ungedämmte Altbauten benötigen oft höhere Vorlauftemperaturen. Dies erhöht den Energieverbrauch und fordert das Heizsystem stärker.
Hohe Vorlauftemperaturen
Hohe Vorlauftemperaturen sind oft nötig, wenn Heizkörper in Altbauten nicht optimiert sind. Eine Wärmepumpe arbeitet effizient bis zu einer Vorlauftemperatur von 50 °C. Bei höheren Temperaturen sinkt die Effizienz stark.
Das führt zu steigenden Stromkosten und höherem Energieverbrauch. Besonders bei ungedämmten Altbauten kann dies ein großes Problem sein.
Ein modernes Heizsystem wie eine Hochtemperatur-Wärmepumpe ist besser geeignet. Sie schafft höhere Temperaturen und bleibt effizient. In Kombination mit Wärmepumpenheizkörpern kann der Wärmebedarf besser gedeckt werden.
Die Nutzung erneuerbarer Energien wie Erdwärme oder Luftwärme verbessert die Leistung. So wird auch bei kalten Temperaturen bis -20 °C optimal geheizt.
Erhöhter Energiebedarf
Ungedämmte Altbauten verbrauchen 150–300 kWh/m²/Jahr. Der hohe Wärmebedarf treibt den Stromverbrauch in die Höhe. Eine Wärmepumpe muss mehr Energie liefern, um die Räume warm zu halten.
Besonders bei älteren Heizsystemen fällt der Energieaufwand noch höher aus.
Luftwärmepumpen stoßen hier oft an ihre Grenzen. Hybridlösungen können helfen, den Bedarf besser abzudecken. Photovoltaikanlagen senken dabei die Stromkosten. Effizienzmaßnahmen wie regelmäßige Wartung erhöhen die Leistung und reduzieren den Verbrauch.
Ein ungedämmtes Gebäude fordert eine starke und optimierte Heizlösung.
Vorteile einer Wärmepumpe im Altbau
Eine Wärmepumpe spart Energie und schützt die Umwelt. Sie nutzt erneuerbare Ressourcen und senkt den Verbrauch von fossilen Brennstoffen.
Umweltfreundlichkeit
Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energien wie Luft, Wasser oder Erde. Sie reduzieren den Verbrauch fossiler Brennstoffe. Damit sinkt der CO₂-Ausstoß deutlich. Im Gegensatz zu Ölheizungen vermeiden Wärmepumpen schädliche Emissionen.
Durch den Einsatz von Erdwärmepumpen oder Wasserwärmepumpen wird die Umwelt weniger belastet. Diese Systeme verwenden natürliche Quellen effizient. Ihr Betrieb spart Energie und schützt das Klima nachhaltig.
Reduktion der CO₂-Emissionen
Eine Wärmepumpe senkt CO₂-Emissionen deutlich. Sie nutzt Umweltwärme statt fossiler Brennstoffe. Im Altbau ohne Dämmung reduziert sie den CO₂-Ausstoß, besonders in Kombination mit Photovoltaik.
Dadurch wird das Energiesystem nachhaltiger.
Mit erneuerbarer Energie sinkt der Energieverbrauch. Das spart langfristig Kosten und schützt das Klima. Hohe staatliche Förderungen machen die Umstellung attraktiv. Die CO₂-Reduktion ist ein großer Vorteil für Umwelt und Bewohner.
Nutzung erneuerbarer Energien
Wärmepumpen nutzen Umweltenergie wie Luft, Wasser oder Erde. Diese Energiequellen sind erneuerbar und unbegrenzt verfügbar. Aus 1 kWh Strom erzeugt die Wärmepumpe 3–4 kWh Wärme.
Das senkt den CO₂-Ausstoß deutlich und schützt das Klima.
Die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage steigert die Effizienz. Der selbst erzeugte Solarstrom versorgt die Wärmepumpe. So sinken die Betriebskosten weiter. Dieses Energiesystem macht Gebäude nachhaltiger und unabhängiger von fossilen Brennstoffen.

Tipps zur Effizienzsteigerung
Optimieren Sie Ihre Heizanlage, um den Stromverbrauch zu senken. Passen Sie das Heizsystem an die Wärmepumpe an.
Einsatz von Kältemitteln mit hoher Leistungsfähigkeit
Kältemittel mit hoher Leistungsfähigkeit wie R290 verbessern die Effizienz von Wärmepumpen. Das Kältemittel R290 wird in der Bosch Compress 6800i AW verwendet. Es ist umweltfreundlicher und hat ein geringes Treibhauspotenzial.
R290 sorgt für hohe Leistung auch bei niedrigen Temperaturen. Damit kann eine Wärmepumpe in einem Altbau ohne Dämmung besser arbeiten. Dieses Kältemittel eignet sich besonders gut für energiesysteme wie Hochtemperatur-Wärmepumpen.
Kombination mit Photovoltaik
Eine Photovoltaikanlage kann den Stromverbrauch der Wärmepumpe senken. Sie produziert umweltfreundliche Energie direkt vor Ort. Das spart Kosten und macht den Betrieb der Anlage nachhaltiger.
Überschüssiger Solarstrom kann gespeichert oder ins Netz eingespeist werden.
Eine PV-Anlage ist zwar optional, steigert aber die Effizienz erheblich. Besonders im Sommer deckt sie oft den gesamten Strombedarf der Pumpe. Das reduziert die Abhängigkeit von externem Strom.
Kombiniert man beide Systeme, entsteht eine klimafreundliche Lösung für Altbauten ohne Dämmung.
Regelmäßige Wartung
Regelmäßige Wartung hält die Wärmepumpe effizient. Sie verhindert Leistungsprobleme und senkt den Energieverbrauch. Filter müssen sauber bleiben, um reibungslos zu arbeiten. Undichte Stellen im System erhöhen den Verbrauch und sollten vermieden werden.
Techniker prüfen bei Wartungen den Kältemittelstand. Ein optimaler Stand verbessert die Leistung der Fußbodenheizung oder Klimaanlage. Defekte Bauteile rechtzeitig zu ersetzen, spart Reparaturkosten.
Kosten und Fördermöglichkeiten
Die Kosten für eine Wärmepumpe im Altbau hängen von der Art und Installation ab. Staatliche Förderungen können die Investition jedoch stark senken.
Anschaffungs- und Betriebskosten
Eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet 20.000 bis 40.000 Euro. Für ein Mehrfamilienhaus steigen die Kosten auf 60.000 bis 100.000 Euro. Zusätzlich können Anpassungen nötig sein.
Eine Dämmung kostet zwischen 25 und 250 Euro pro Quadratmeter. Ein hydraulischer Abgleich schlägt mit 500 bis 1.500 Euro zu Buche.
Betriebskosten hängen vom Energieverbrauch ab. In einem ungedämmten Altbau ist der Bedarf oft höher. Fußbodenheizungen senken die Betriebskosten durch niedrigere Vorlauftemperaturen.
Der Einsatz von Photovoltaik kann Stromkosten reduzieren und eine nachhaltige Versorgung sichern.
Hohe staatliche Förderungen
Staatliche Förderungen senken die Kosten für eine Wärmepumpe erheblich. KFW und BAFA bieten Zuschüsse, die bis zu 70 % der Investitionskosten abdecken können. Besonders Altbauten ohne Dämmung profitieren von diesen Unterstützungen.
Die Förderung verringert den finanziellen Aufwand für Anschaffung und Installation deutlich. Solche Zuschüsse machen umweltfreundliche Heizsysteme attraktiver. Wer eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung kombiniert, kann ebenfalls von diesen Programmen profitieren.
Fazit
Eine Wärmepumpe kann auch in einem ungedämmten Altbau effizient arbeiten. Dafür sind jedoch Anpassungen nötig. Die Heizkörper müssen optimiert werden. Eine Kombination aus Wärmepumpe und herkömmlicher Heizung hilft, die Wirtschaftlichkeit zu steigern.
Photovoltaikanlagen senken den Stromverbrauch und die Betriebskosten.
Hohe staatliche Förderungen reduzieren die Investitionskosten erheblich. Die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe ist wichtig. Sie beeinflusst die Heizkosten und den Energieverbrauch.
Eine Sanierung ist sinnvoll, aber keine Pflicht. Die Nutzung erneuerbarer Energien macht das System umweltfreundlich und nachhaltiger.
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Häufig gestellte Fragen
Ja, eine Wärmepumpe kann auch in einem ungedämmten Altbau arbeiten. Wichtig sind jedoch eine ausreichende Dimensionierung der Anlage, niedrige Heizwassertemperaturen (ideal unter 50 °C) und ggf. angepasste Heizkörper. Hochtemperatur-Wärmepumpen oder Hybridlösungen können helfen, hohe Vorlauftemperaturen zu erreichen.
Besonders geeignet sind Hochtemperatur-Wärmepumpen, da sie Vorlauftemperaturen von bis zu 70 °C erreichen. Alternativ können Sole-Wasser-Wärmepumpen oder Luft-Wasser-Wärmepumpen eingesetzt werden, sofern das Heizsystem angepasst wird.
Der Austausch alter Heizkörper gegen Niedertemperatur-Heizkörper oder Flächenheizungen, ein hydraulischer Abgleich zur besseren Wärmeverteilung, die Kombination mit einer Photovoltaikanlage zur Senkung der Stromkosten und regelmäßige Wartung zur Vermeidung von Leistungsverlusten.
Die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe liegen zwischen 20.000 und 40.000 € für ein Einfamilienhaus. Weitere Kosten können für die Anpassung des Heizsystems entstehen. Die Betriebskosten hängen vom Energieverbrauch ab, der in einem ungedämmten Gebäude höher ist.
KfW und BAFA bieten Zuschüsse von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten. Die maximale Förderung für eine Wärmepumpe beträgt bis zu 30.000 €. Regionale Programme können zusätzliche finanzielle Unterstützung bieten.
✍️ Geschrieben von:

Sebastian, ein erfahrener Experte mit über zehn Jahren Erfahrung im Bereich Wärmepumpen und erneuerbarer Energien, war früher selbständiger Heizungsbauer. Mit seinem fundierten Wissen über Wärmepumpentechnologie und praktischer Erfahrung bietet er wertvolle Einblicke und praxisnahe Ratschläge. Seine Expertise erstreckt sich auf die Planung und Umsetzung von Wärmepumpenanlagen sowie auf das Verständnis für aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich erneuerbarer Energien.