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Wie viel kostet eine Wärmepumpe 2026?

Eine Wärmepumpe kostet 2026 inklusive Einbau zwischen 17.000 und 40.000 €. Mit staatlicher Förderung sinken die tatsächlichen Investitionskosten auf 5.100 bis 28.000 €. Die genauen Kosten hängen von Gebäudetyp, Leistung, Wärmequelle und Einbausituation ab.

Zusammenfassung

  • Eine Wärmepumpe kostet inklusive Einbau etwa 17.000 bis 40.000 €.

  • Mit Förderung liegen die Kosten bei etwa 5.100 bis 28.000 €.

  • Die Betriebskosten liegen bei etwa 400 bis 1.200 € pro Jahr.

  • Die Amortisationszeit beträgt bei etwa 12 bis 16 Jahren.

  • Es sind Förderungen von bis zu 70 % möglich.

Inhaltsverzeichnis

Was kostet eine Wärmepumpe inklusive Einbau?

Die Kosten für eine Wärmepumpe mit Einbau liegen je nach System und Aufwand meist bei etwa 30.000 € ohne Förderung. Besonders die Kosten einer Wärmepumpe im Altbau können dabei höher ausfallen, da häufig zusätzliche Anpassungen am Heizsystem notwendig sind. Durch staatliche Zuschüsse können die Kosten auf rund 5.100 bis 28.000 € sinken.


Am häufigsten wird die Luftwärmepumpe eingesetzt, da die Kosten meist überschaubar sind und den günstigsten Einstieg bietet. Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme) sind durch Bohrungen aufwendiger und teurer, während Wasser-Wasser-Wärmepumpen zusätzliche Kosten für Brunnen und Genehmigungen verursachen. Luft-Luft-Wärmepumpen sind meist günstiger, werden jedoch eher für einzelne Räume oder spezielle Anwendungen genutzt. Der genaue Preis hängt vor allem von Gebäude, Heizsystem und Installationsaufwand ab.

Anschaffungskosten der Wärmepumpe

Die Anschaffungskosten der Wärmepumpe beziehen sich auf das reine Gerät und liegen je nach Wärmepumpenart meist zwischen 8.000 und 20.000 €. Die Kosten einer Luftwärmepumpe liegen mit etwa 14.000 bis 19.000 € im günstigsten Bereich. Hier unterscheidet man jedoch zwischen Luft-Wasser-Wärmepume und einer Luft-Luft-Wärmepumpe, letztere sind aufgrund geringer Technik günstiger.


Eine Erdwärmepumpe sowie eine Wasserwärmepumpe kosten bis zu 20.000 €, da sie technisch aufwendiger sind. Zusätzlich beeinflusst die Leistungsgröße (kW) den Preis. Je höher der Wärmebedarf des Gebäudes, desto größer und teurer fällt das Gerät aus.

Einbaukosten & Installation

Die Einbaukosten und Installation liegen je nach Aufwand meist zwischen 2.000 und 20.000 €. Dazu gehören das Fundament für die Anlage, die elektrische Anbindung, der hydraulische Abgleich sowie bei Bedarf die Anpassung oder der Austausch von Heizkörpern. Vor allem bei Erd- oder Wasser-Wärmepumpen können durch Bohrungen und zusätzliche Arbeiten höhere Kosten entstehen.

Gesamtkosten-Tabelle nach System

Die Preise einer Wärmepumpe unterscheiden sich je nach System deutlich. Vor allem die gewählte Wärmequelle hat einen großen Einfluss auf die Gesamtkosten, da sich der Installationsaufwand stark unterscheidet. Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Kosten mit und ohne Förderung für die wichtigsten Wärmepumpenarten.

Wärmepumpenart Kosten ohne Förderung Kosten mit Förderung
Luft-Wasser17.000–31.000 €ca. 5.100–21.700 €
Sole-Wasser23.000–40.000 €ca. 6.900–28.000 €
Wasser-Wasser24.000–36.000 €ca. 7.200–25.200 €

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Wärmepumpe Kosten nach Hausgröße

Die Kosten einer Wärmepumpe hängen stark von der Hausgröße und dem Wärmebedarf ab. Je größer die Wohnfläche, desto höher fällt die benötigte Leistung aus und damit auch die Investitionskosten. Für ein Einfamilienhaus mit ca. 100 m² bis 120 m² liegen die Kosten meist zwischen 20.000 und 40.000 €, während sie bei einem Zweifamilienhaus mit ca. 200 m² auf etwa 30.000 bis 60.000 € steigen können und bei einem 300 m² Haus auf sogar 35.000 bis 70.000 €. Entscheidend ist dabei nicht nur die Fläche, sondern auch Dämmung, Heizsystem und Zustand des Gebäudes, da diese Faktoren den tatsächlichen Wärmebedarf bestimmen.

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Betriebskosten einer Wärmepumpe

Die Betriebskosten einer Wärmepumpe hängen vor allem vom Stromverbrauch und der Effizienz (JAZ) ab. Hinzu kommen geringe Wartungs- und laufende Kosten, die im Vergleich zu Gas- oder Ölheizungen deutlich niedriger ausfallen. Insgesamt bleiben die Kosten überschaubar, da keine Ausgaben für Brennstoffe oder Schornsteinfeger anfallen.

Im direkten Vergleich zeigt sich, dass Wärmepumpen meist günstiger im Betrieb sind und gleichzeitig unabhängiger von steigenden Energiepreisen werden.

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängt vor allem vom Wärmebedarf des Gebäudes und der Effizienz der Anlage ab. In einem typischen Einfamilienhaus liegt er meist bei etwa 4.000 bis 6.500 kWh pro Jahr. Entscheidend ist dabei die JAZ (Jahresarbeitszahl) des Systems, also wie effizient die Wärmepumpe arbeitet: Je höher die JAZ, desto weniger Strom wird für die gleiche Wärmemenge benötigt.

Wartung & laufende Kosten

Die Wartung und laufenden Kosten einer Wärmepumpe sind im Vergleich zu anderen Heizsystemen eher gering. Für eine regelmäßige Wartung sollten etwa 300 bis 400 € pro Jahr eingeplant werden. Weitere laufende Kosten entstehen hauptsächlich durch den Stromverbrauch, optional können noch Versicherungen hinzukommen. Durch den einfachen Aufbau und den Wegfall von Schornsteinfeger oder Brennstofflagerung bleiben die laufenden Kosten insgesamt jedoch überschaubar.

Vergleich mit Gas & Öl

Im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen verursacht die Wärmepumpe deutlich geringere Betriebskosten. Ein typisches Einfamilienhaus mit etwa 16.000 kWh Wärmebedarf zahlt mit Gas rund 2.080 € pro Jahr, mit Öl etwa 1.760 €, während eine Wärmepumpe bei etwa 1.200 € liegt. Wird zusätzlich PV-Strom genutzt, können die Kosten sogar auf etwa 400 € pro Jahr sinken. Damit ist die Wärmepumpe nicht nur günstiger im Betrieb, sondern auch deutlich unabhängiger von steigenden Energiepreisen.

Einzelhaus: 20.000 € bis 40.000 €

Einzelhäuser zahlen für Wärmepumpen zwischen 20.000 € und 40.000 €. Die Kosten teilen sich wie folgt auf: 50 % für die Ausrüstung, 30 % für die Installation sowie 10 % für Vorbereitung und Pufferspeicher.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist meist günstiger als eine Erdwärmepumpe oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe.

Die Dämmung der Immobilie beeinflusst den Endpreis. Ein gut gedämmtes Haus spart Energiekosten und erhöht die Effizienz. Für ältere Gebäude können zusätzliche Renovierungskosten anfallen, z.B. für neue Heizkörper oder bessere Gebäudedämmung. Förderprogramme wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) senken oft die Anschaffungskosten spürbar.

Mehrfamilienhaus: 60.000 € bis 100.000 €

Die Kosten für eine Wärmepumpe in einem Mehrfamilienhaus liegen zwischen 60.000 € und 100.000 €. Für die Wärmepumpe selbst fallen etwa 9.000 € bis 15.000 € an. Die Installation kostet ungefähr 6.000 € bis 9.000 €.

Weitere Vorbereitungskosten belaufen sich auf 6.000 € bis 12.000 €. Ein Pufferspeicher schlägt mit 1.500 € bis 4.500 € zu Buche.

Mehrfamilienhäuser haben höhere Wärmebedarfe, was größere Systeme erfordert. Sole-Wasser-Wärmepumpen oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen eignen sich besonders gut. Eine sinnvolle Gebäudedämmung senkt langfristig die Betriebskosten.

Staatliche Förderungen wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) können die Gesamtkosten erheblich reduzieren.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Umrüstung

Wie stark senkt die Förderung die Wärmepumpe Kosten?

Die Förderung kann die Kosten einer Wärmepumpe deutlich senken. Sie setzt sich aus einer Basisförderung sowie zusätzlichen Boni zusammen. Dazu gehören der Klima-Bonus, der Einkommensbonus und der Effizienzbonus. Zusätzlich kann durch einen Individuellen Sanierungsfahrplan (ISFP) nochmal ein Bonus von 5% erreicht werden. In Summe sind so Förderungen von bis zu 70 % möglich, jedoch ist der maximale Zuschuss auf 21.000 € gedeckelt.


  • Basisförderung: Für den Einbau einer Wärmepumpe 30 %

  • Klima-Bonus: Beim Austausch einer alten Gas- oder Ölheizung 20 %

  • Einkommensbonus: Für Haushalte mit geringerem Einkommen 30 %

  • Effizienzbonus: Für besonders effiziente Wärmepumpen 5 %

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Wann amortisiert sich eine Wärmepumpe?

Die Amortisation einer Wärmepumpe hängt vor allem von Investitionskosten, Förderung und laufenden Kosten ab. Wie die Beispielrechnung zeigt, ergibt sich die Amortisation aus dem Verhältnis von Investition und jährlicher Ersparnis gegenüber Gas oder Öl.


Entscheidend ist dabei auch die Entwicklung der Energiepreise: Steigen Gas- und Ölpreise weiter, erhöht sich die jährliche Einsparung und die Wärmepumpe amortisiert sich schneller. Gleichzeitig hat der Stromtarif einen direkten Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit, da er die laufenden Kosten bestimmt. Günstige Wärmepumpentarife oder eigener PV-Strom können die Amortisationszeit deutlich verkürzen.


Annahmen:

  • Wärmepumpe: Luft-Wasser

  • Investition: 16.000 €

  • Wärmebedarf: 16.000 kWh / Jahr

  • JAZ: 3,5

  • Wärmepumpenstrom: 0,22 €/kWh

  • Gasheizung: 2.080 € / Jahr

  • Ölheizung: 1.760 € / Jahr


Luftwärmepumpe mit 30 % Förderung:

Zuerst wird die Förderung der Wärmepumpe einberechnet. Dazu werden einfach die Investitionskosten mal 55% gerechnet und dieser Betrag dann von den Kosten abgezogen:


  • 16.000 € × 0,30 = 4.800 €

  • 16.000 € - 4.800 € = 11.200 €


Als nächstes wird der Stromverbrauch der Wärmepumpe berechnet. Dieser ergibt sich aus dem Wärmebedarf geteilt durch die JAZ:

  • 16.000 kWh ÷ 3,5 = 4.571 kWh pro Jahr


Anschließend werden die jährlichen Stromkosten berechnet:

  • 4.571 kWh × 0,22 € = 1.006 € pro Jahr


Im nächsten Schritt wird die jährliche Ersparnis gegenüber Gas und Öl ermittelt:

  • Gas: 2.080 € - 1.006 € = 1.074 €

  • Öl: 1.760 € - 1.006 € = 754 €


Die Amortisationszeit ergibt sich aus der Investition geteilt durch die jährliche Ersparnis:

  • Gas: 11.200 € ÷ 1.200 € = ca. 9,3 Jahre

  • Öl: 11.200 € ÷ 880 € = ca. 12,7 Jahre


Bei einer Gasheizung amortisiert sich die Luftwärmepumpe nach ca. 9,3 Jahren, während sie sich bei einer Ölheizung nach 12,7 Jahren amortisiert.


Erdwärmepumpe mit 55 % Förderung:

Annahmen:

  • Wärmepumpe: Sole-Wasser

  • Investition: 32.000 €

  • JAZ: 4

  • Wärmepumpenstrom: 0,22 €/kWh

  • Gasheizung: 2.080 € / Jahr

  • Ölheizung: 1.760 € / Jahr


Zunächst wird wieder der Förderbetrag berechnet:

  • 32.000 € x 0,55 = 17.600 €


Der verbleibende Eigenanteil beträgt:

  • 32.000 € - 17.600 € = 14.400 €


Als nächstes wird der Stromverbrauch der Wärmepumpe berechnet. Da die JAZ der Erdwärmepumpe besser ist, ist er hier niedriger:

  • 16.000 kWh ÷ 4 = 4.000 kWh pro Jahr


Berechnung der jährlichen Stromkosten berechnet:

  • 4.000 kWh × 0,22 € = 880 € pro Jahr


Im nächsten Schritt wird die jährliche Ersparnis gegenüber Gas und Öl ermittelt:

  • Gas: 2.080 € - 880 € = 1.200 €

  • Öl: 1.760 € - 880 € = 880 €


Die Amortisationszeit ergibt sich dann aus dem Eigenanteil geteilt durch die jährliche Ersparnis:

  • Gas: 14.400 € ÷ 1.200 € = 12 Jahre

  • Öl: 14.400 € ÷ 880 € = 16,4 Jahre


Nach der Förderung amortisiert sich die Wärmepumpe im Vergleich zur Gasheizung nach etwa 12 Jahren und im Vergleich zur Ölheizung nach rund 16,4 Jahren.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?

Die Kosten einer Wärmepumpe hängen von mehreren Faktoren ab. Entscheidend ist vor allem die Heizlast des Gebäudes, also wie viel Wärme überhaupt benötigt wird, da sie die Grundlage dafür ist, die Wärmepumpe richtig zu dimensionieren. Auch die Vorlauftemperatur spielt eine wichtige Rolle, da hohe Temperaturen die Effizienz senken und größere Anlagen erfordern. Der Dämmstandard beeinflusst den Wärmebedarf direkt und damit die Größe und Kosten der Anlage. Zusätzlich wirkt sich die gewählte Wärmequelle (Luft, Erdreich oder Grundwasser) auf die Investitionskosten aus, da sich der Installationsaufwand stark unterscheidet. Auch die Region kann den Preis beeinflussen, zum Beispiel durch unterschiedliche Installationskosten oder Genehmigungsaufwand.

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Arian Elezkurtaj

AUTOR

Arian ist Chefredakteur mit Fokus auf erneuerbare Energien und bereitet dank technischem Fachwissen und Medienkompetenz komplexe Themen verständlich und praxisnah für Hausbesitzer auf.